Da waren’s nur noch sieben...
Bremen ist augenscheinlich eine windige Stadt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Druckerei Humburg waren zur Ballonfahrt eingeladen. Aber der Wind kam tagelang so ungünstig, dass man erst am Freitag, den 18. September und nur westlich der Stadt auf dem Flughafen in Ganderkesee starten konnte.
Beim Eintreffen der Teilnehmer fehlte einer: sieben waren es, obwohl der Korb acht Passagiere fasst. Und in Wahrheit waren es nur 6 ½: die Tochter des „Chefs“ war erst 9 Jahre, aber immerhin groß genug, um über den Korbrand zu sehen.
Also packte man mit vereinten Kräften kräftig an, baute den Ballon auf und dann ging es „up up and away...“. Als 8. Passsagier (und zusätzlicher Ballast ☺) hüfte im letzten Moment der „Papier Union Ballonfahrten-Koordinator“ mit in den Korb und kam so nach 19 organisierten Fahrten auch einmal in den Genuss, die Welt aus der Lumi-Perspektive zu sehen.
Begeisterte Gesichter, ungewohnte Aussichten: ein Windpark von oben hatte auch noch keiner gesehen. Und als der Ballon nach über einer Stunde ganz sachte von Sascha auf ein abgeerntetes Maisfeld gesetzt wurde, bedauerten alle, dass es schon vorbei war. Der Sekt zu Abschluss schmeckte allen, auch der Tochter! Sicherlich hatte sie am folgenden Montag viel in der Schule zu erzählen.
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